Krankensalbung
Es ist ein Sakrament speziell für kranke und gebrechliche Menschen, um mit ihnen den Zuspruch Gottes für ihre Situation zu erfahren. Kranke Menschen erfahren die Krankensalbung – auch in Verbindung mit der Krankenkommunion – als seelische Bekräftigung, die ihnen in der Krankheit neue Zuversicht gibt.
Die Krankensalbung kann wiederholt empfangen werden – nicht nur einmal, wie das der alte Begriff von der „Letzten Ölung“ nahelegt, die früher ausschließlich an Sterbenden auf dem Totenbett vollzogen wurde.
Die Krankensalbung wird von einem Priester gespendet. Wenn Sie für sich selber oder für Angehörige das Sakrament wünschen, wenden Sie sich bitte ans Pfarrbüro. In den Freiburger Kliniken steht auch die katholische Klinikseelsorge zur Verfügung.
Wie geht das ganz praktisch mit der Krankensalbung?
In der Regel kommt der Priester zu dem kranken Menschen nach Hause und bringt alles mit, was für die Feier nötig ist. Die Krankensalbung ist dann ein kleiner Gottesdienst am Krankenbett, je nach Situation auch mit Liedern. Sie können eine passende Atmosphäre schaffen, indem Sie dazu Radio und Fernseher ausschalten, eine Kerze anzünden und selber bei der Feier anwesend sind. Wenn der kranke Mensch dazu in der Lage ist, kann auch die Krankenkommunion gefeiert werden.
Was tun, wenn jemand im Sterben liegt?
Auch dann können Sie sich ans Pfarrbüro wenden mit der Bitte um Krankensalbung. Hilfreich ist es, wenn Sie sich nach Möglichkeit frühzeitig melden, damit der Priester rechtzeitig da sein kann. Sie müssen dazu nicht den unmittelbaren Sterbeprozess abwarten, da die Krankensalbung auch später nach einer Phase der Besserung noch einmal gespendet werden kann.
Wenn Sie im Pfarrbüro niemand erreichen, wenden Sie sich bitte an die Freiburger Seelsorge-Rufbereitschaft, unter der Sie jederzeit einen Priester vermittelt bekommen: Telefonnummer 0800/ 40 44 333 77 (kostenfrei)