Eingewöhnung
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben." (Herrmann Hesse)
Wir gewöhnen nach dem Münchener Modell ein.
1. Einleitung
Der Eingewöhnungsprozess umfasst die Zeit von der Anmeldung eines Kindes in der Einrichtung bis zum Abschluss einer gut strukturierten Integration in den Kindergarten und in das Geschehen der Einrichtung.Sie beinhaltet alle Schritte, die dem Kind und seiner Familie das Vertraut werden mit den Abläufen, Regeln und Ritualen in der Einrichtung erleichtern.Dieses Vertraut werden bezieht sich auf Eltern und Kinder, die neu in die Einrichtung kommen, in Bezug auf die Kinder und Erzieherinnen, die sie dort antreffen und umgekehrt. Eine Eingewöhnung muss elternbegleitet und abschiedsbewusst sein.Diesen Prozess wird von einer konstanten Pädagogischen Fachkraft aus der Einrichtung individuell gestaltet und begleitet. Dieser Prozess wird seitens des Kindes, der Eltern und der pädagogischen Fachkraft bewusst abgeschlossen.
2. Pädagogische Zielsetzung
- Voraussetzungen schaffen, damit sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Pädagogischer Fachkraft, Kind und den Eltern entwickeln kann.
- Kind, Eltern und Pädagogische Fachkräfte lernen sich kennen, und entwickeln eine tragfähige Beziehung. Dadurch fasst das Kind und die Eltern Vertrauen und fühlen sich angenommen.
- Das neue Kind und die anderen Kinder der Gruppe/des Kindergartens nehmen miteinander Kontakt auf und entwickeln Beziehungen.
- Das Kind und die Eltern lernen Räume kennen und erleben pädagogische Fachkräfte in der Interaktionen mit dem Kind- Eltern erhalten Informationen über die pädagogische Arbeit und organisatorische Rahmenbedingungen und Abläufe.
- Sie erleben den gesamten Tagesablauf und gewinnen dadurch Einblicke in die Arbeit
- Es findet ein Informationsaustausch zwischen Eltern und Pädagogischer Fachkraft über das Kind statt.
- Mit den Eltern und Kindern werden über Ängste bei zeitlich begrenzten Trennungen gesprochen und gemeinsam Bewältigungsstrategien entwickelt.
- Das Kind erfährt außerhalb der Familie Sicherheit und Geborgenheit.
3. Gestaltung des Eingewöhnungsprozesses in der Kleinkindgruppe und im Kindergarten
3.a Erstkontakte
Durch: Homepage, Telefonanruf, Feste, Tür- und Angelgespräche, Geschwister, Nachbarkind und durch die Kindervormerkliste der Stadt Freiburg.
3.b. Kennlerngespräch mit der Ansprechpartner*in
Die Familie und das Kind werden im Gespräch kennengelernt ebenso wird auf das Eingewöhnungsmodell und Fragen der Eltern nochmals eingegangen.